News vom 19.05.2016 17:03:00

„erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus." Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum, München

Kranke und behinderte Menschen galten in der NS-Zeit als „Belastung“ für die deutsche „Volksgemeinschaft“ und wurden allein aus diesem Grund verfolgt. Dem so genannten „Euthanasie"-Programm, der Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen fielen mehr als 200.000 Menschen zum Opfer.

In der Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“ befasst sich das NS-Dokumentationszentrum mit der Frage nach dem Wert des Lebens und dokumentiert die Geschichte von Ausgrenzung, Zwangssterilisationen und Massenmord. Gezeigt werden Einzelschicksale und Biografien von Opfern und Tätern, ebenso die Auseinandersetzung mit diesem Teil der NS-Geschichte nach 1945.

Die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, München, dauert bis zum 26. Juni 2016.

Weitere Infos unter: http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/sonderausstellung/aktuell/

 

 

Literatur zu diesem Thema können Sie in der BBH ausleihen:

Aly Götz: Die Belasteten. Titelnummer 32934
Tino Hemman: Hugo. Der unwerte Schatz. Titelnummer 21294
David Clay Large: Hitlers München. Titelnummer 10276
Wolfgang Zorn: Bayerns Geschichte im 20. Jahrhundert. Titelnummer 5940


Alle Meldungen anzeigen