Glossar

Barrierefreiheit

Glossar
 
Barrierefreiheit 
Barrierefreiheit bedeutet eine Gestaltung unserer Umwelt – Verkehrsraum, Gebäude, Einrichtungen wie auch Kommunikationsdienste und Informationsvermittlung – in einer Weise, dass sie gleichermaßen von Menschen mit oder ohne Behinderung zu nutzen ist. Wichtige Regelungen zur Barrierefreiheit sind im Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz), § 4, und der UN-Behindertenrechtskonvention, Artikel  9, festgehalten.  ((link zu „Weitere Inhalte / Barrierefreiheit))
 
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB)
Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) ist die Selbsthilfeorganisation der ca. 80.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Bayern. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des BBSB ist, blinden und sehbehinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. ((link zu „Die BBH / Über uns““ und www.bbsb.org ))
 
Behindertenbeauftragte/r
Behindertenbeauftragte werden auf allen Regierungsebenen mit dem Auftrag eingesetzt, in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens für gleichwertige Lebensbedingungen von  Menschen mit und ohne Behinderungen zu sorgen. Dazu gehören die Mitgestaltung der politischen, sozialen und räumlichen Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit und die Beratung von betroffenen Menschen. 
Derzeitiger Behindertenbeauftragter der Bundesregierung ist Hubert Hüppe. In Bayern ist Irmgard Badura die Beauftragte für die Belange behinderter Menschen; und in der Stadt München ist Oswald Utz als Behindertenbeauftragter eingesetzt.
 
Blindengeld
Das Blindengeld ist eine monatliche Zahlung an blinde Menschen zum Ausgleich für die Mehrausgaben, die ihnen aufgrund ihrer Behinderung entstehen. Dazu gehören zum Beispiel die Anschaffung von blindengerechten Hilfsmitteln oder Hilfeleistungen dritter Personen. Das Blindengeld setzt keine Pflegebedürftigkeit voraus und ist einkommensunabhängig; die Höhe der Leistung wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gesetzlich geregelt.
 
Blindheit
Nach deutschem Recht gilt als blind, wem das Augenlicht vollständig fehlt oder wer auf dem besseren Auge einen Sehrest von maximal 2 % aufweist. Die Zahl der blinden Menschen in Deutschland wird nach dem WHO-Report von 2004 bei 150.000 angesetzt; in Bayern leben etwa 15.000 Blinde.
 
Brailleschrift 
Unter Brailleschrift (Punktschrift) versteht man eine weltweit verbreitete, tastbare Blindenschrift, die von dem Franzosen Louis Braille im Jahr 1825 entwickelt wurde. Das Schriftmuster besteht aus Punkten, die als Erhöhungen mit dem Finger zu fühlen sind. Die Grundform für ein Zeichen bilden jeweils sechs Punkte, die in drei Reihen auf zwei Spalten angeordnet sind.
 
Buchpatenschaft in der BBH
Die Buchpatenschaft in der BBH ist eine besondere Form der Spende, bei der der Spender die anteiligen oder gesamten Produktionskosten eines Hörbuchs übernimmt. Diese hängen vorrangig vom Umfang des Buches und somit vom Sprecheraufwand ab.

Barrierefreiheit bedeutet eine Gestaltung unserer Umwelt – Verkehrsraum, Gebäude, Einrichtungen wie auch Kommunikationsdienste und Informationsvermittlung – in einer Weise, dass sie gleichermaßen von Menschen mit oder ohne Behinderung zu nutzen ist. Wichtige Regelungen zur Barrierefreiheit sind im Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz), § 4, und der UN-Behindertenrechtskonvention, Artikel  9, festgehalten.  Weitere Inhalte / Barrierefreiheit

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB)

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) ist die Selbsthilfeorganisation der ca. 80.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Bayern. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des BBSB ist, blinden und sehbehinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Die BBH / Über uns 

www.bbsb.org .

Behindertenbeauftragte/r

Behindertenbeauftragte werden auf allen Regierungsebenen mit dem Auftrag eingesetzt, in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens für gleichwertige Lebensbedingungen von  Menschen mit und ohne Behinderungen zu sorgen. Dazu gehören die Mitgestaltung der politischen, sozialen und räumlichen Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit und die Beratung von betroffenen Menschen. 

Derzeitige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist Verena Bentele. In Bayern ist Irmgard Badura die Beauftragte für die Belange behinderter Menschen; und in der Stadt München ist Oswald Utz als Behindertenbeauftragter eingesetzt.

Blindengeld

Das Blindengeld ist eine monatliche Zahlung an blinde Menschen zum Ausgleich für die Mehrausgaben, die ihnen aufgrund ihrer Behinderung entstehen. Dazu gehören zum Beispiel die Anschaffung von blindengerechten Hilfsmitteln oder Hilfeleistungen dritter Personen. Das Blindengeld setzt keine Pflegebedürftigkeit voraus und ist einkommensunabhängig; die Höhe der Leistung wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gesetzlich geregelt.

Blindheit

Nach deutschem Recht gilt als blind, wem das Augenlicht vollständig fehlt oder wer auf dem besseren Auge einen Sehrest von maximal 2 % aufweist. Die Zahl der blinden Menschen in Deutschland wird nach dem WHO-Report von 2004 bei 150.000 angesetzt; in Bayern leben etwa 15.000 Blinde.

Brailleschrift

Unter Brailleschrift (Punktschrift) versteht man eine weltweit verbreitete, tastbare Blindenschrift, die von dem Franzosen Louis Braille im Jahr 1825 entwickelt wurde. Das Schriftmuster besteht aus Punkten, die als Erhöhungen mit dem Finger zu fühlen sind. Die Grundform für ein Zeichen bilden jeweils sechs Punkte, die in drei Reihen auf zwei Spalten angeordnet sind.

Buchpatenschaft in der BBH

Die Buchpatenschaft in der BBH ist eine besondere Form der Spende, bei der der Spender die anteiligen oder gesamten Produktionskosten eines Hörbuchs übernimmt. Diese hängen vorrangig vom Umfang des Buches und somit vom Sprecheraufwand ab.

Daisy

Daisy (Digital Accessible Information System) bezeichnet die spezielle digitale Technik, die weltweit für Hörbücher für sehbehinderte und blinde Menschen von dem 1996 gegründeten Daisykonsortium entwickelt wurde. Durch den internationalen Standard können Hörbücher bzw. digital vorliegende Informationen weltweit verbreitet werden.  www.daisy.org

Daisybuch

Durch die spezielle Technik wird die Struktur der gedruckten Buchvorlage in die hörbare Fassung umgesetzt; das heißt, die Nutzer können in einem Daisybuch per Tastendruck wie in einem gedruckten Buch blättern und in Kapitel und Unterkapitel springen. Die Untergliederung in mehrere Hierarchieebenen kommt besonders bei Sachbüchern zum Tragen, indem so zum Beispiel in einem Geschichtsbuch das Navigieren durch einzelne Epochen (Mittelalter, Früh-, Hoch-, Spätmittelalter usw.) ermöglicht wird. 

Durch die Komprimierung der Daten im mp3-Format können Daisybücher bis zu 40 Stunden Buchaufsprache speichern; es passen also auch große Buchinhalte auf nur eine CD. Die BBH / Über uns 
Infomaterial

Daisyplayer

Daisyplayer ermöglichen das Abspielen der digitalen Daisy-Hörbücher. Besondere Vorteile sind die automatische Titelansage, Lesezeichen-Marker und vor allem die Resume (=Merk)-Funktion: Das Gerät merkt sich die Stelle, an der das Hören unterbrochen wurde, und setzt beim Weiterhören wieder dort ein. Daisyplayer sind in der Lage, auch lange Hörbücher problemlos abzuspielen. Die BBH / Über uns Infomaterial 

Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)

Der im Jahr 1912 gegründete Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ist der Dachverband von 20 Landesverbänden aus der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe. Er setzt sich auf politischer und gesellschaftlicher Ebene dafür ein, die Lebenssituation der etwa 145.000 blinden und über 500.000 sehbehinderten Menschen in Deutschland zu verbessern. www.dbsv.orghttp://www.dbsv.org

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie bezeichnet eine Folgeerkrankung des Diabetes. Fett- und Eiweißablagerungen in den  Blutgefäßen der Netzhaut können dazu führen, dass diese durchlässig wird. Die Folge sind Netzhauteinblutungen, die im schlimmsten Fall zur Erblindung führen können. Typische Merkmale für Diabetische Retinopathie sind Minderung der Sehschärfe und Einschränkungen des Gesichtsfeldes.

Download

Download bedeutet das Empfangen („Herunterladen“) und Speichern von Daten aus dem Internet bzw. anderen Netzwerken auf den eigenen Computer. Die Daten werden für den Download auf einem Server bereitgestellt. 

E-Book

Der Begriff „E-Book“ steht für „elctronic book“ und bedeutet elektronisches oder digitales Buch. E-Books können mit speziellen Lesegeräten, so genannten E-Book-Readern, oder am PC bzw.  mit mobilen Computern gelesen werden. Für sehbehinderte Menschen sind E-Books derzeit noch nicht durchgängig zugänglich, da nicht zwingend barrierefrei.

EBU

Die Europäische Blindenunion (englisch: European Blind Union) setzt sich für die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen in Europa ein. Sie wurde im Jahr 1984 in Hurdal (Norwegen) gegründet; heute ist ihr Hauptsitz in Paris. Derzeit gehören 45 Mitgliedsländer zur EBU. Deutschland wird durch den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vertreten. www.euroblind.org

Graue Star (Katarakt)

Der Graue Star zählt zu den degenerativen Augenleiden und beschreibt eine fortschreitende Eintrübung der Augenlinse. Hauptsymptome sind eine langsame Verschlechterung der Sehschärfe, Verschwommensehen und hohe Blendungsempfindlichkeit. Die Krankheit kann in jedem Alter auftreten, hauptsächlich sind jedoch ältere Menschen betroffen. Die Heilungschancen bei Grauem Star sind – zumindest in der westlichen Welt – hoch; in den meisten Fällen kann die geschädigte Linse durch ein Kunststoffimplantat ersetzt werden. In vielen Dritte-Welt-Ländern jedoch bleibt die Krankheit unbehandelt und führt häufig zur Erblindung.

Grüner Start (Glaukom)

Der Begriff „Grüner Star“ versammelt unterschiedliche Augenerkrankungen, die mit einem erhöhten Augeninnendruck in Zusammenhang stehen. Bei fortschreitender Krankheit wird der Sehnerv angegriffen; die Folge können extreme Gesichtsfeldausfälle sein. Das Glaukom zählt weltweit zu den häufigsten Erblindungsursachen. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen fortgeschrittenes Lebensalter, familiäre Vorbelastungen und erhöhte Kurzsichtigkeit.

Inklusion

Inklusion (lateinisch „Enthaltensein“) bedeutet die selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Das setzt voraus, dass unsere Umwelt ist so gestaltet ist, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können – egal wie unterschiedlich sie sind. In einer inklusiven Gesellschaft spielt die Unterscheidung zwischen „behindert“ und „nicht behindert“ keine Rolle mehr. Damit geht Inklusion über die Eingliederung und Anpassung behinderter Menschen in ein bestehendes System im Sinne der Integration weit hinaus.

Makuladegeneration

Die Makuladegeneration gehört in die Gruppe der degenerativen Netzhauterkrankungen und zählt zu den am meisten verbreitetsten altersbedingten Augenerkrankungen (AMD = altersbedingte Makuladegeneration). Bei dieser Krankheit werden Nervenzellen im Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut (Makula) beschädigt, dies kann zu Abnahme des Seh- und Lesevermögens, Kontrast- und Farbensehens führen. Bei fortschreitendem Verlauf bildet sich ein Fleck im Zentrum des Sichtfeldes, so dass man nur noch peripher wahrnehmen kann. Man unterscheidet zwischen der trockenen und feuchten Makuladegeneration. Während die trockene Makuladegeneration (ca. 80 % der Fälle) meist langsam und schleichend voranschreitet, kann die feuchte Makuladegeneration innerhalb kurzer Zeit zu einem starken Verlust des Sehvermögens führen.

Medibus

In der Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen e. V. (kurz Medibus) versammeln sich Produzenten und Bibliotheken, die blindengerechte Medien (vorrangig Hörbücher oder Blindenschriftbücher) herstellen und verleihen, sowie die landesweit tätigen Verbände der Blindenselbsthilfe. Alle Mitglieder des Vereins sind gemeinnützig oder erfüllen Bildungsaufgaben. link zu www.medibus.info

mp3

mp3 bezeichnet ein Format zur Komprimierung von digital gespeicherten Audiodateien. Dabei wird die Datenmenge weitgehend ohne Verlust der Audio- bzw. Klangqualität reduziert. Das mp3-Format wird hauptsächlich zur Speicherung und Übertragung von Audiodaten am Computer, im Internet und auf mp3-Geräten verwendet.

Retinitis Pigmentosa

Retinitis Pigmentosa beschreibt eine in der Regel erblich bedingt Netzhautdegeneration, die zur Zerstörung der Netzhaut (Retina) führen kann. Merkmale sind zum Beispiel Nachtblindheit, Verschlechterung des Kontrast- und Farbsehens, Nachlassen der Sehschärfe und extreme Verengung des Gesichtsfeldes (so genannter Tunnelblick).

Schwarzschrift

Mit dem Begriff „Schwarzschrift“ ist im Blindenwesen ein gedruckter Text im Unterschied zur Brailleschrift oder zu einem Audioformat gemeint. Mit Hilfe der Schwarzschriftvorlage können Texte in barrierefreie Formate (zum Beispiel Daisy-Hörbuch, Brailledruck)für blinde und sehbehinderte Menschen umgesetzt werden.

Sehbehinderung

In Deutschland leben ca. 500.000 sehbehinderte Menschen, davon etwa 62.000 in Bayern. Als sehbehindert gilt, wer trotz optimaler Korrektur durch Brille oder Kontaktlinsen nur mit erheblichen Schwierigkeiten sehen kann. Man unterscheidet zwischen hochgradiger Sehbehinderung, wenn Menschen auf dem besseren Auge eine Sehschärfe von 2 % bis 5 % haben, und wesentlicher Sehbehinderung, wenn auf dem besseren Auge eine Sehschärfe von  5 % bis 30 % vorliegt. 

Ein Sehrest von weniger als 5 % kann bedeuten, dass man einen Gegenstand erst aus fünf Metern Entfernung erkennt, den ein normal sehender Mensch bereits aus 100 m Abstand erkennt. Ein Sehrest von weniger als 5 % kann aber auch bedeuten, dass man nur 5 % des normalen Gesichtsfeldes sieht.

Streaming

Streaming bedeutet eine Form der Datenübertragung, bei der Audio- oder Videodaten aus einem Netzwerk (Internet) empfangen und gleichzeitig wiedergegeben werden. Häufig spricht man auch von Webradio oder Web-TV. 

Taubblindengeld

Taubblindengeld ist ein erhöhtes Blindengeld für taubblinde Menschen, das die besondere Situation dieses Personenkreises berücksichtigt. Neben Berlin und Schleswig-Holstein hat die Bayerische Landesregierung die Einführung dieser Ausgleichszahlung ab dem Jahr 2013 beschlossen. Taubblinde Menschen sind in besonderer Weise in ihrer Lebensführung eingeschränkt. Das Taubblindengeld soll die hohen Aufwendungen für Assistenz und Hilfsmittel zumindest teilweise ausgleichen.

UN-Behindertenrechtskonvention

Das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (kurz UN-Behindertenrechtskonvention) wurde im Jahr 2006 von der UN-Vollversammlung in New York verabschiedet und trat 2008 in Kraft. Am 26. März 2009 wurde die UN-Konvention in Deutschland ratifiziert und gilt seitdem rechtsverbindlich. Ziel des Vertrags ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an einem selbstbestimmten Leben in der Gesellschaft. Dazu gehören unter anderem Barrierefreiheit, Meinungsfreiheit, Bildung und die Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport.

Urheberrecht

Das Urheberrecht umfasst das Recht auf den Schutz geistigen Eigentums; dazu gehören Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Das Urheberrecht beinhaltet dazu die Sicherung der Verwertungsrechte des Urhebers sowie einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes. Paragraph 45a des deutschen Urheberrechtsgesetzes legt die Schrankenregelung bezogen auf behinderte Menschen fest. Danach ist die nicht Erwerbszwecken dienende Vervielfältigung und Verbreitung eines Werkes zum Nutzen von blinden und sehbehinderten Menschen zulässig.

Usher-Syndrom

Hörsehbehinderung und häufigste Ursache für erblich bedingte Taubblindheit. Neben eine früh einsetzende Schwerhörigkeit bzw. Gehörlosigkeit tritt im Laufe der Zeit ein Verlust des Gesichtsfeldes, der bis in die Blindheit führen kann.

Volltextbuch

Das Volltextbuch stellt eine Weiterentwicklung des Daisybuchs dar, bei der Audio- und Textdateien verknüpft werden. Der blinde oder sehbehinderte Nutzer soll in die Lage versetzt werden, Text sowohl zu hören als auch am Bildschirm oder mit der Braillezeile lesen zu können. 

WBU

Die Weltblindenunion (englisch: World Blind Union) vertritt die Interessen aller blinden und sehbehinderten Menschen weltweit. Sie wurde im Jahr 1984 mit Geschäftssitz in Toronto (Kanada) gegründet. Mitglieder sind Organisationen für Blinde in 190 Ländern. Die WBU besitzt Beraterstatus bei den UNO-Organisationen. link zu www.worldblindunion.org

WIPO

Der Begriff WIPO steht für „World Intellectual Property Organization“ und bedeutet „Weltorganisation für geistiges Eigentum“. Die Organisation wurde im Jahr 1967 gegründet und fördert bzw. schützt die Verwendung geistigen Eigentums (z. B. Patente, Marken, Urheberrechte) weltweit. Das im Juni 2013 in Marrakesch beschlossene Abkommen zum internationalen Buchaustausch soll für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken verbessern, indem der Austausch von Werken in einem barrierefreien Format über Ländergrenzen hinweg erlaubt sein wird. www.wipo.int

Woche des Sehens

Jährlich stattfindende Aktionswoche, während der auf vielfältigen Veranstaltungen die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie auf die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und den so genannten Entwicklungsländern aufmerksam gemacht wird. Die Woche des Sehens findet regelmäßig im Oktober statt. Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie PRO RETINA Deutschland. www.woche-des-sehens.de