Geschichte


Chronik der Bayerischen Hörbücherei 

Die Bayerische Hörbücherei kann auf eine 60-jährige Geschichte zurückblicken. Viel ist geschehen auf dem Weg von der Schallplatte über Tonband und Kassette zum Daisybuch. Die Zukunft wird der medienunabhängigen Verbreitung von Informationen gehören. Wir setzen unser Engagement fort, Menschen, die Gedrucktes nicht handhaben können, die Welt der Literatur zu eröffnen.

2018

September 2018

Die Bayerische Hörbücherei e. V. wird 60! Auf einer Jubiläumstournee von Juli bis Oktober präsentiert sie sich in allen bayerischen Bezirken.

Mai 2018

Nun ist es offiziell: Die Bayerische Blindenhörbücherei hat einen neuen Namen und heißt jetzt „Bayerische Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e. V.“, kurz „Bayerische Hörbücherei e. V.“
Mit dieser Erweiterung wird auf den ersten Blick deutlich, dass wir neben dem Kreis der blinden Menschen auch verstärkt und direkt diejenigen Menschen ansprechen möchten, die von einem schweren Augenleiden betroffen sind und keine Bücher mehr lesen können.

August 2016

Die BBH bietet Hörbücher zum Download an.
Über 30.000 Titel zur Auswahl

Juni 2015

Erweiterung der ausleihbaren Titel auf 26.000

2014

Shakespeare-Lesung in Augsburg

Auf Bayern-Tour: Mit Leseveranstaltungen in Würzburg, Augsburg, Lindau, Kempten, Nürnberg, Pegnitz und München erreicht die BBH ein breites begeistertes Publikum.

30. Juni 2013

über 14.000 Ausleih-Titel
6.000 Nutzer in Süddeutschland

Juli 2011

Regieanweisungen

Einrichtung fünf neuer Tonstudios nach modernster Studiotechnik
Erweiterung der Hörbuchproduktion mit einem Team aus 25 professionellen Sprechern

31. Dezember 2009

Stapel von Katalogen

Adieu Kassettenbuch und vielen Dank!
Titelbestand: 6.000 Daisybücher

März 2009

Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland
BBH ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen gleichberechtigten Zugang zu Literatur und Information und unterstützt eine gemeinsame kulturelle Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung

Januar 2005

Start der Ausleihe von Daisybüchern mit 1.500 Titeln
Weiterhin im Verleih: 9.000 Kassetten-Titel

September 2004

Zusammenschluss der „Arbeitsgemeinschaft der Hörbüchereien e. V.“ zur „Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen e. V.“ (Medibus)

2002

Stapel von Compact Discs

Beginn einer neuen Hörbuchgeneration auf mp3-CD im Daisyformat

1982

Verabschiedung der Tonbänder

1975

neues Sprecherstudio in der Lothstraße

Umzug in die Lothstraße und Einrichtung von drei Sprechstudios
Anzahl der Hörer: 3.900

1973

Audiokassetten

Umstellung der Hörbuchproduktion von Tonband auf Kompaktkassette

1972

erstes eigene Sprechstudio mit zwei Sprecherplätzen und einem Kopierstudio auf 45qm

1965

Titelkatalog mit 1.300 Werken

1963

Einzug des kompakten Kassettenrekorder Philips 3301/3302

1960

Ausleihfavorit: „So weit die Füße tragen“ des bayerischen Schriftstellers Josef Martin Bauer

2. November 1959

Übernahme von Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks Beliebteste Stücke: „Die Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma, „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer und „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing

2. Januar 1959

Eröffnungstag der Bayerischen Blindenhörbücherei
300 Stamm-Abonennten
200 Ausleih-Titel
Zusendung der Tonbänder kostenlos

Sommer 1958

Gründung der Bayerischen Blindenhörbücherei durch Regierungsrat Dr. Alexander Szilagi, Leiter der Hauptfürsorgestelle im Bayerischen Staatsministerium des Innern